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Die Kühlung großer Gebäude mit flächenhaften Systemen boomt

Schon bei der Planung von Bürogebäuden sollte besonderer Wert auf Ergonomie und Ökonomie gelegt werden. In der Regel spielen nicht nur die Erstellungs-, sondern auch die Betriebs- und Energiekosten eine entscheidende Rolle.

Gebäude, die energieoptimiert geplant werden, halten bei den Energiekosten keine Überraschungen bereit. Die Höhe der zu erwartenden Kosten lässt sich ziemlich genau berechnen. So lohnt sich mit Blick auf die Verteilung der Gesamtkosten, auf Investitions- und Betriebskosten, der Einbau energiesparender Systeme in jedem Fall.

Zur Kühlung werden in zunehmendem Maße flächenhafte Systeme eingesetzt. Die Gründe für ihren Einsatz sind vielfältig, denn neben den funktionalen Aufgaben müssen bei flächenhaften Systemen auch architektonische Aspekte berücksichtigt werden. Vielfältig sind auch die Systeme, die Wasser und/oder Luft zur Kühlung nutzen. Dazu gehören sowohl die Komponenten und Systeme als auch die mit dem Gebäude verbundene Betonkernaktivierung.


Übersicht flächenhafter Systeme zur Kühlung von Räumen

Übersicht flächenhafter Systeme zur Kühlung von Räumen

Einsatzbereiche

Flächenhafte Systeme mit Funktionen zur Kühlung werden sowohl im Büro- als auch im Versammlungsbereich eingesetzt. Je nach System lassen sich unterschiedliche Effekte erreichen:

Kühlung
Kühlung und Lüftung
Zusätzliche Heizfunktion.

Die Lüftung übernimmt dabei zum Teil die Funktion des Wärmetransportes und erhöht die Leistung der Kühlung. Zudem versorgt sie die Räume mit der nötigen Außenluft. Wenn Wasser als Energieträger fungiert, so ist der Aufwand für den Energietransport etwa 30-fach geringer als bei der Luft – bei gleichzeitig geringerem Platzbedarf.

Die Systeme sind flexibel und können auf die Nutzung der Gebäude angepasst werden. So sind vollflächige, teilflächige und punktförmige Systeme zur Kühlung möglich. Vollflächige Systeme zur Kühlung ermöglichen einen hohen Strahlungsanteil und reduzieren auf diese Weise die Gefahr der thermischen Unbehaglichkeit. Dazu gehören sowohl Komponenten als auch diverse Formen der Bauteilaktivierung.

Teilflächige Systeme, wie beispielsweise Kühlsegel, belegen nur Teilflächen. Sie zeichnen sich durch relativ hohe Kühlleistungsdichten aus und benötigen eine Abstimmung mit den Aufenthaltsbereichen der Räume.

Deckenkühlkonvektoren zählen zu den punktförmigen Systemen. Sie dienen der Kühlung von Räumen im Komfortbereich, in Gewerbe und Industrie. Deckenkühlkonvektoren eigenen sich für die Kühlung mit einem Wassersystem ohne mechanische Lüftungsanlage und bilden eine Alternative zu Kühldecken. Allerdings wird hier keine Wärme durch Strahlung abgeführt.

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